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Talbrücke Großer Kessel

  • Auftraggeber: DEGES im Auftrag von Hessen Mobil
  • Ausführende Baufirma: Adam Hörnig / Gerdum und Breuer
  • Gesamtstützweite: 290m
  • Taktschiebeverfahren
  • erbrachte Leistungen: Tragwerksplanung LPH 4 und LPH 5

Die Talbrücke Großer Kessel liegt auf der neuen Streckenführung südlich der bestehenden A4 bei Friedewald. Die 290 m lange Hohlkastenbrücke mit einem Radius von 2300 m wurde im Taktschiebeverfahren hergestellt. Das Sägezahnprofil der beiden Überbauten ermöglichte, dass nach Herstellung des breiteren, südlichen Überbaus die Fertigungsanlage verschoben werden konnte, um den nördlichen Überbau darin herzustellen. Da die Widerlager Nord und Süd versetzt hintereinander stehen, musste die Fertigungsanlage nicht nur seitlich, sondern auch in Brückenlängsrichtung versetzt werden.

Der Überbau wurde gegen das Gefälle von 5,75% geschoben und so wurde es notwendig, die letzten Abschnitte mit Unterstützung einer Zugstangenanlage zu takten.
Die Vorspannung erfolgt in Mischbauweise, d. h. durch Spannglieder mit nachträglichem Verbund für den Bauzustand und externe Spannglieder für den Endzustand.

Die Stützenweite beträgt 45,0m + 4 x 50,0m + 45,0m. Die Bauzeit betrug ca. 2 Jahre.

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Orientierung: Projekte > Brückenbau > Talbrücke Großer Kessel