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Wehretalbrücke - Reichensachsen

  • Auftraggeber: DEGES im Auftrag von Hessen Mobil
  • Ausführende Baufirma: Züblin Bad Hersfeld
  • Gesamtstützweite: 668.60 m
  • Zweistegiger Plattenbalken mit parabelförmiger Spanngliedführung
  • Bauverfahren: Traggerüst
  • erbrachte Leistungen: Tragwerksplanung LPH 4 und LPH 5
  • Bauzeit: 2016-2018

Die Wehretalbrücke ist ein Teil des Neubaus der A 44 Kassel – Herleshausen in der Verkehrseinheit C212 AS Waldkappel bis AS Ringgau. Nach dem von Westen anschließenden Tunnel Trimmberg quert sie von ca. km 44+68 bis ca. km 45+37 südlich vom Ort Wehretal das Wehretal, die Wehre und die vorhandenen Verkehrswege in Hochlage. Im Bereich der Querung liegt zudem die Anschlussstelle Eschwege. Südöstlich an das Bauwerk schließt sich der geplante Tunnel Spitzenberg an.

Das Bauwerk wird als 15-feldriger Durchlaufträger ausgeführt. Der Querschnitt besteht je Richtungsfahrbahn aus einem zweistegigen Plattenbalken mit den Stützweiten:

30,0 + 2 x 43,00 + 55,10 + 67,50 + 56,00 + 8 x 43,00 + 30,00 = 668,60 m

Vom nördlichen Überbau in Richtung Kassel zweigt das Rampenbauwerk BW C21/16A in nördlicher Richtung ab und überquert die Bahngleise zwischen Achse R30 und R40. Das Rampenbauwerk wird als längs vorgespannter Plattenbalken über 5 Felder mit einer Konstruktionshöhe von 1,42 m monolithisch an das Hauptbauwerk angebunden. Die Breite zwischen den Geländern beträgt 9,60 m. Die Stützweiten betragen:

23,00 + 26,00 + 30,00 + 30,00 + 45,00 m = 154,00 m.

Die beiden Fahrtrichtungen verlaufen auf 2 separaten Überbauten. Beide Überbauten bestehen aus einem zweistegiger Plattenbalken längs vorgespannt mit veränderlicher Konstruktionshöhe. Im Regelfeld beträgt die Konstruktionshöhe 1,97 m und im Flussfeld 2,17 – 3,77 m. Die Breite beträgt 15,60 m, die Gesamtbreite des Überbaues beträgt inklusive der Kappen 16,55 m.

Der Überbau wird in Längsrichtung mit Spanngliedern mit nachträglichem Verbund vorgespannt. Für die interne Vorspannung werden Spannglieder der Güte St 1660/1860 verwendet. Die Herstellung erfolgt auf einem Traggerüst. Auf eine Quervorspannung der Fahrbahnplatte wird verzichtet.

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